Bürgerinitiative Neuenrade - Windkraft Kohlberg

Windkraftanlagen auf dem Kohlberg bei Neuenrade oder wie unsinnig die Energiewende ist



Auf dem Neuenrader Hausberg, dem Kohlberg sollen sechs Windkraftanlagen (WKA) entstehen. Dieses Unterfangen wird schon seit Jahren verfolgt, da die Neuenrader Kommunalpolitik, für viele Neuenrader und auch Dahler Bürger unverständlich, auf dem Kohlberg, der ein überregional bekanntes Naherholungsgebiet ist, seinerzeit Vorrangflächen zum Bau von sechs WKA ausgewiesen hat.

Nachdem eine Windenergie-Firma beantragt hat, dort diese WKA zu bauen und dieses dann letztendlich auch genehmigt wurde, kam es in Altena-Dahle zur Bildung der Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Kohlberg“, die fortan gegen diese Pläne protestiert und geklagt hat. Die Bürgerinitiative hat in vorbildlicher Weise Material zusammengetragen, welches vor Gericht aufzeigen sollte, dass es sich bei den ausgewiesenen Vorrangflächen um ein einzigartiges Biotop für verschiedenste Tiere, wie z.B. auch den schützenswerten Rotmilan, handelt.

Während es im Eilverfahren und im ersten Hauptverfahren noch relativ gut für die BI aussah, hat das Oberverwaltungsgericht Arnsberg im Oktober 2019 mit seinem Urteil grünes Licht zum Bau der Windräder gegeben, für viele völlig unverständlich.

Der Sprecher des Märkischen Kreises Klein und der Neuenrader Bürgermeister Wiesemann waren sich nach dem Urteil dann auch schnell darüber einig, dass das Urteil der Arnsberger Richter bestätigt, dass man alles richtig gemacht bzw. SAUBER und KORREKT gearbeitet habe. Welche Arroganz und merkwürdige Logik, zumal der Kreis ganz offensichtlich zuvor zwei Mal seine Hausaufgaben nicht gemacht hatte und der Neuenrader Bürgermeister wohl völlig vergessen hat, dass auch er als verantwortlicher Vertreter der Stadt von den Richtern in den vorangegangenen Verfahren gerügt wurde, weil er sich mit anderen Beteiligten scheinbar in rechtswidriger Weise bereits im Vorfeld auf eine Genehmigung der Windräder verständigt, also wenn man so will, Hinterzimmerabsprachen getroffen haben soll.

Abgesehen von dieser ganzen Posse, die sich hier mal wieder systemgetreu abgespielt hat, sind sich normaldenkende Menschen einig, dass die Windkraft und mit ihr das ganze EEG (Erneuerbare Energiegesetz) unsinnig ist. Vermutlich wissen das auch der Neuenrader Bürgermeister und seine ganze Entourage, aber sie sind wohl zu feige, sich in diesem Sinne zu äußern, wohl aus Angst von den Vertretern des Systems zurechtgestutzt zu werden.

Der Ressourcenverbrauch der Windräder ist enorm. Angefangen mit dem riesigen Betonfundament, welches wohl dauerhaft im Boden verbleibt, auch wenn die Windkraft mal nicht mehr zum Tragen kommen sollte, über den Verbrauch an Metall für den Schaft bis hin zu den Materialien der Rotorblätter. Sie werden aus glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen hergestellt, meistens Epoxydharz mit eingebetteten Glasfasern (GFK). Teils wird auch kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) verwendet.

Das soll alles umweltfreundlich sein? Das ist es wohl nicht, denn auch für die Herstellung dieser Materialien wird viel Strom und Wasser verbraucht.

Der Hammer aber ist, dass das Recycling dieser GfK-Stoffe nur unter sehr schweren Bedingungen mit vielen Abbaustufen und somit nur mit erhöhtem Aufwand möglich ist, bei dem mit Sicherheit wieder viel Strom und Wasser verbraucht wird. Das ist ja enorm umweltfreundlich! Aber das ist den Befürwortern dieser Energiegewinnungsmethode ja egal, Hauptsache es wird Strom aus Wind gewonnen, und man kann den meisten Menschen, die sich darüber keine Gedanken machen, das Ganze als umweltfreundlich unterjubeln.

Dazu kommt noch, dass der Strom, der aus Wind gewonnen wird, leider noch immer nicht gespeichert werden kann und somit ans Ausland abgegeben werden muss, wenn zu viel da ist. Nicht dass die Abnehmer den Strom dann bezahlen, nein, wir Steuerzahler zahlen dafür, dass sie den Strom abnehmen oder er wird einfach verschenkt. Und im umgekehrten Fall, wenn zu wenig Wind herrscht und zu wenig Strom da ist, müssen wir wieder teuer dafür bezahlen, dass wir den Strom aus den ausländischen Atomkraftwerken bekommen, die zumeist schlechtere Standards haben, als die deutschen es hatten, damit es nicht zum Blackout kommt. Dieser wird aber irgendwann trotzdem kommen, je mehr konventionelle Energiekraftwerke abgeschaltet werden und wir den „windigen“ erneuerbaren Energien ausgesetzt sind.

Im Jahr 2006 wurde seitens der Strombetreiber aufgrund von Schwankungen im Stromnetz nur vier Mal eingegriffen. 2019 waren es schon über 6000 Eingriffe. Finde den Fehler!

Aufgrund dieser unsinnigen, windigen Energiewende wird die Netzstabilität immer weiter leiden und Blackouts vorprogrammiert sein. Jeder sollte sich überlegen, was das bedeutet und jeder sollte sich überlegen, wie er sich darauf vorbereiten kann. Vorschläge dazu finden sich im Internet.

Hier nur eine Kurzauswahl. Bevorraten Sie genug:

• Wasser

• haltbare Lebensmittel

• Medikamente und Verbandsmaterial

• Hygieneartikel

• Campingkocher und Kartuschen

• Batteriebetriebene Radios

• Batterien

• Taschenlampen

• Kerzen

• Streichhölzer

• Bargeldreserven